Zwei Elefanten sind mit ihren Rüsseln und aufgerichteten Köpfen im Kontakt. Es kann als Auseinandersetzung interpretiert werden.

MIT-EINANDER RAUFEN FÜR ERWACHSENE

Balgen, Raufen, Kräfte messen - bei Kindern geschieht das auf eine ganz natürliche und intuitive Art und Weise. Allerdings haben viele von uns in der Kindheit und auch in der Jugend nur sehr wenig Gelegenheit hierzu gehabt. Dabei bringt Raufen nicht nur viel Spaß, sondern wir können dabei auch noch einiges über uns selbst erfahren. Über unsere Gefühle, unseren Körper, unsere Selbstwahrnehmung und unser Verhalten im Kontakt mit anderen Menschen. Raufen bietet uns die Möglichkeit zum eigenen kindlichen Ursprung zurückzukehren und dadurch wieder in Kontakt mit unserer Leichtigkeit und Lebendigkeit zu kommen. Wir vertrauen unserem Körper, gehen respektvoll miteinander um und erfahren spielerisch unsere kämpferischen Fähigkeiten. Die Möglichkeit, die eigene Kraft zu zumuten, ohne dass dies mit negativen Konsequenzen verbunden ist, eröffnet ein geschütztes und achtsames Experimentierfeld – frei von negativen Fremdbewertungen und Selbstverurteilung. Raufen wird oft fälschlicherweise mit Gewalttätigkeit in Verbindung gebracht, dabei geht es nicht darum auf jeden Fall zu gewinnen, geschweige denn jemanden zu verletzen. Wir kämpfen miteinander, nicht gegeneinander. Wir setzen uns körperlich auseinander, aber eben ohne die Anwendung von Gewalt. Zum Raufen gehört, dass wir uns darüber klar werden, was wir wollen und was nicht. Die eigenen Grenzen, die eigenen Möglichkeiten und die eigene Kraft sind ganz direkt erfahrbar. Wichtig dabei ist, dich selbst zu spüren: deinen Körper, die eigene Kraft und all dies auch bei und mit deinem Gegenüber. Wir sind mit unserer Aufmerksamkeit ganz bei uns und gleichzeitig bei dem Gegenüber, so kommt es zu einem dynamischen miteinander. Wir sind gemeinsam in Bewegung und können unsere Kraft fließen lassen. Gleichzeitig, und fast von „alleine“, bringt das Raufen auch noch weitere positive Aspekte: Die geistige Aufmerksamkeit wird auf das körperliche Empfinden des Momentes fokussiert, was zu mehr Achtsamkeit im Alltag führen kann. Gleichzeitig führt der Wechsel von Muskelanspannung und -entspannung, ähnlich wie bei der „Progressiven Muskelentspannung“, zu einem Abbau von Verspannungen im Körper. Raufen ist das, was ihr – Du und dein Gegenüber – gemeinsam daraus macht! DU bist willkommen!

Mein Dank geht an Gerhard Schrabal der mich mit seinem Buch und seiner Arbeit sehr inspiriert hat

Wo: Lok Yiu Wing Chun Freiburg, Katharinenstr. 7 * Dauer: 120 Minuten * Preis: 20€ (Ermäßigung für Geringverdiener möglich)

Nächster Termine: 9.10.2019, 6.11.2019, 4.12.2019

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GRENZEN UND KRAFT ERFAHREN

Die Kontaktgrenze ist die Grenze zwischen „Ich“ und „Du“, die Grenze an der Berührung und Austausch stattfinden. Sie ist gleichzeitig der Ort der Berührung und der Trennung. Sie ist die Zone der Erregung, der Neugier und gleichzeitig der Furcht und Feindseligkeit. Klarheit und Präsenz an unserer Grenze ermöglicht die gleichwertige Begegnung zwischen zwei Individuen. Kontakt ebenso wie der Prozess von Veränderung, Wachstum und Lebendigkeit findet genau an der Grenze statt, nicht davor und nicht dahinter. Wer klar „nein“ sagen kann sagt aus Herzen „ja“ zu sich selber. Viele von uns haben das Vertrauen in sich selber verloren Grenzen klar verkörpern zu können oder haben es nie erlernt. Wir ziehen Mauern statt Grenzen um uns zu schützen und isolieren uns dadurch zunehmend. „Echter“ Kontakt benötigt Vertrauen. Vertrauen in uns selbst, Vertrauen in die eigene Kraft, Vertrauen darin, sich selbst schützen zu können. Wo aber liegt meine Grenze? Wo „endet“ das „Ich“ und wo beginnt das „Du“? Wie kann ich meine Grenze spüren und an dieser präsent bleiben? Wie kann ich für mich einstehen? Wie kann ich mich schützen ohne mich unberührbar zu machen?
Ich lade DICH ein den Fragen zu folgen, in einem geschützten Raum deine Grenzen zu erfahren und mit deiner Kraft in Kontakt zu kommen.

Nächster Termin: 2020

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Vier verschiedene Steine liegen mit geringen Zwischenräumen auf einer geflochtenen Unterlage.
Eine Aneinanderreihung von Wörtern in Form von Kühlschrankmagneten, fordern auf, sich berühren zu lassen.

BEGEGNUNG & BERÜHRUNG

Kontakt, Begegnung, Berührung – all das macht unser Leben aus und findet ständig statt. Doch wie erfüllend und nährend sind Berührungen? Was wünschst du dir in Begegnungen? Wie präsent bist du im Kontakt? Bist du (noch) mit dir verbunden wenn du in Begegnung mit anderen bist? Wie oft trennen wir uns im Kontakt von eigenen Gefühlen oder Wünschen ab?! Wir übergehen Anteile die sich Schutz wünschen oder die sich nach Kontakt sehnen, weil die wenigsten von uns gelernt haben für sich einzustehen. Wir sagen nicht klar „Nein“ aber auch nicht klar „Ja“. Ein „Ja“ zu einer Begegnung in der wir präsent sind und gesehen werden wird erst dann möglich, wenn wir uns der Anteile bewusst werden und sie mitnehmen in den Kontakt. Wenn wir wissen was wir uns wünschen und es klar ausdrücken können, wenn wir wissen, dass wir auch „Nein“ sagen können und den Kontakt zu uns selbst nicht verlieren.
Ich öffne einen geschützten Raum und lade DICH bewusste Erfahrungen mit Begegnung und Berührung zu machen. Hier ist es für dich möglich zu erst einmal (wieder) Kontakt zu dir aufzunehmen. Zu deinen Wünschen, deinen Gefühlen, deinen Anteilen, deinen Grenzen. Das alles ist die Basis für achtsame Begegnungen, in denen du lernen kannst für dich selber zu sorgen und deine Wünsche auszudrücken. Erfahre wie viel Potenzial dadurch frei wird für einen (er)füllenden Kontakt zu dir selber und anderen Menschen.

Nächster Termin: 2020

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